Die Welt ist im Wandel und das Zeitalter der Digitalisierung hat die Art, wie Unternehmen heute arbeiten, grundlegend verändert. Mit der stetig wachsenden Abhängigkeit von Internet, Software und Cloud-Diensten stellt sich vielen Unternehmen eine immer drängendere Frage: Wer kontrolliert eigentlich unsere Daten, wo werden sie verarbeitet und welchem Rechtsrahmen unterliegen sie?

Digitale Souveränität ist damit längst mehr als ein politisches Schlagwort. Sie ist eine geschäftliche Realität, die Unternehmen täglich betrifft. Eine Realität, die Entscheidungen fordert. Eine davon ist die Wahl der richtigen Software. In diesem Blogpost widmen wir uns der digitalen europäischen Souveränität und zeigen, wie portatour® als europäische SaaS-Lösung mit Sitz in Wien dazu beitragen kann.

Digitale Souveränität in Europa: Zwischen Abhängigkeit und Selbstbestimmung

Ein großer Teil der weltweit genutzten Unternehmenssoftware stammt von Anbietern außerhalb Europas. Für europäische Unternehmen kann das zusätzliche rechtliche und organisatorische Prüfpflichten mit sich bringen – insbesondere dann, wenn personenbezogene Daten in Drittländer übertragen werden, Anbieter Konzernstrukturen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums nutzen oder Unterauftragsverarbeiter außerhalb Europas eingebunden sind.

Nach der DSGVO sind Übermittlungen personenbezogener Daten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. So bedarf es in der Regel etwa Angemessenheitsbeschlüssen, Standarddatenschutzklauseln oder anderer geeigneter Garantien.

Dabei geht es nicht nur um den physischen Serverstandort. Ebenso relevant sind Anbieterstandort, Konzernstruktur, Subauftragsverarbeiter, Supportzugriffe, technische Schutzmaßnahmen und der anwendbare Rechtsrahmen. Genau hier setzt digitale Souveränität an: Unternehmen sollen nachvollziehen können, wo ihre Daten verarbeitet werden, wer Zugriff darauf hat und welche Regeln für diese Verarbeitung gelten.

Die Europäische Union stärkt diesen Rahmen unter anderem durch Regulierungen und Initiativen wie den Data Act, den AI Act und europäische Dateninfrastrukturprojekte. Politische Arbeit allein genügt hier aber nicht. Es braucht auch Unternehmen, die europäische Anforderungen in konkrete technische, organisatorische und vertragliche Maßnahmen übersetzen.

portatour® ist die Sales App #1

Wie portatour® digitale Souveränität in Europa aktiv lebt

Außendienst. Hinter portatour® steht die impactit GmbH aus Wien, Teil der Solvares Group. Für Unternehmen, die Wert auf europäische Datenverarbeitung, transparente Auftragsverarbeitung und nachvollziehbare Sicherheitsmaßnahmen legen, bietet portatour® eine europäische Lösung in einem datenschutzsensiblen Bereich. portatour® setzt dabei nicht auf bloße Versprechen, sondern auf konkrete Maßnahmen, die für Unternehmen bei der Bewertung digitaler Souveränität relevant sind.

  1. Datenverarbeitung in Europa

Die produktive Verarbeitung personenbezogener Daten innerhalb von portatour® erfolgt in der Europäischen Union bzw. im Europäischen Wirtschaftsraum. Dadurch können unnötige Drittlandtransfers vermieden und die mit internationalen Datenübermittlungen verbundenen Prüfpflichten reduziert werden. Für Unternehmen bedeutet das: Die Datenverarbeitung bleibt in einem europäischen Rechtsrahmen. Das stärkt Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Kontrolle – drei zentrale Voraussetzungen für digitale Souveränität.

  1. Eigene Server in Wien

portatour® wird auf eigenen Servern in Wien betrieben. Die Server befinden sich in Rechenzentren, deren Informationssicherheits-Managementsystem nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert ist. Damit setzt portatour® nicht auf eine anonyme globale Cloud-Infrastruktur, sondern auf eine bewusst europäisch ausgerichtete Betriebsarchitektur. Für Unternehmen, die Datenschutz, IT-Sicherheit und digitale Unabhängigkeit in ihre Lieferantenbewertung einbeziehen, ist das ein wesentlicher Faktor.

  1. Informationssicherheit nach anerkannten Standards

impactit hat ein Informationssicherheits-Managementsystem nach ISO/IEC 27001 implementiert. Die ISO/IEC 27001 ist ein international anerkannter Standard für Informationssicherheits-Managementsysteme und definiert Anforderungen an das systematische Management von Informationssicherheit.

Ergänzend berücksichtigt portatour® Anforderungen aus ISO/IEC 27018:2019 für den Schutz personenbezogener Daten in Cloud-Umgebungen. Die entsprechenden Maßnahmen werden regelmäßig überprüft und weiterentwickelt. Für Kunden bedeutet das: Datenschutz und Informationssicherheit sind bei portatour® nicht nur organisatorische Einzelmaßnahmen, sondern Teil eines strukturierten Sicherheitsmanagements.

  1. Keine Datenweitergabe ohne dokumentierte Weisung

Soweit portatour® personenbezogene Daten im Auftrag eines Lizenznehmers verarbeitet, erfolgt dies auf Grundlage dokumentierter Weisungen. Personenbezogene Daten werden im Rahmen der Auftragsverarbeitung nicht ohne entsprechende Weisung des Lizenznehmers an Dritte weitergegeben.

Zusätzlich trifft impactit technische und organisatorische Maßnahmen, um personenbezogene Daten vor unbefugtem Zugriff, Verlust oder Missbrauch zu schützen. Dazu zählen unter anderem Maßnahmen zur Zugriffskontrolle, Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der verarbeiteten Daten.

Für Unternehmen ist das besonders wichtig, weil bei SaaS-Lösungen nicht nur der Funktionsumfang zählt, sondern auch die Frage, wie transparent Anbieter mit Datenflüssen, Unterauftragsverarbeitern und Zugriffsmöglichkeiten umgehen.

  1. DSGVO-konformer Auftragsverarbeitungsvertrag

Für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag stellt portatour® einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO bereit. Darin werden Gegenstand, Dauer, Art und Zweck der Verarbeitung sowie die Rechte und Pflichten beider Seiten geregelt. Der Auftragsverarbeitungsvertrag ist damit keine bloße Formalie, sondern ein zentrales rechtliches Instrument für Unternehmen, die portatour® datenschutzkonform einsetzen möchten. Er schafft klare Grundlagen für Verantwortlichkeiten, Weisungen, Schutzmaßnahmen und Nachweispflichten.

Für Unternehmen, die portatour® im Außendienst einsetzen, bedeutet das konkret:

  • Europäischer Rechtsrahmen: durch Anbieterstandort, Betrieb und Datenverarbeitung in Europa
  • Reduzierter Prüfaufwand: durch Vermeidung unnötiger Drittlandtransfers
  • Nachweisbare Compliance: gestützt auf vertragliche Regelungen, technische und organisatorische Maßnahmen sowie externe Prüfungen
  • Mehr Transparenz: durch klare Auftragsverarbeitung und nachvollziehbare Datenflüsse
  • Stärkere digitale Souveränität: durch eine europäische SaaS-Lösung für automatische Tourenplanung und Gebietsoptimierung

Fazit: Digitale europäische Souveränität beginnt bei der Softwareauswahl

Digitale europäische Souveränität entsteht nicht durch politische Beschlüsse allein. Sie wird tagtäglich durch konkrete Entscheidungen von Unternehmen gestaltet. Durch die Wahl von Anbietern, die transparent arbeiten, europäische Datenschutzanforderungen ernst nehmen und ihre technischen sowie organisatorischen Maßnahmen nachvollziehbar dokumentieren.

Wer Software auswählt, entscheidet nicht nur über Funktionen. Er entscheidet auch darüber, wo Daten verarbeitet werden, welcher Rechtsrahmen gilt, welche Abhängigkeiten entstehen und wie gut sich Compliance-Anforderungen im Alltag erfüllen lassen.

Wer sich für portatour® entscheidet, entscheidet sich für eine europäische SaaS-Lösung, die automatische Tourenplanung und Gebietsoptimierung mit Datenschutz, Informationssicherheit und digitaler Souveränität verbindet.

Verschwenden Sie keine Zeit und kein Geld mehr, erhöhen Sie Ihre Verkaufschancen.

*Vollversion. Keine Kreditkarte erforderlich. Automatische Beendigung.

Auf sozialen Medien teilen

Copy

Link wurde kopiert

 

Verpassen Sie keinen neuen Beitrag

Folge uns auf LinkedIn
RSS Feed